Montag, 28. Januar 2008

Alte Klamotten, neu organisiert


Das Januarloch zwingt uns jedes Jahr, den Gürtel enger zu schnallen. Und die Kids wachsen sowieso so schnell, dass wir gewisse T-Shirts gerade mal zweimal gewaschen haben, bevor sie schon wieder zu klein sind. Damit euer Portemonnaie nicht zu sehr darunter leidet, gibt es jetzt "Zürcher Secondhand" mit Portraits über 22 Zürcher Shops.


Schon als Jugendliche habe ich gerne in Seconhand Shops eingekauft. Ich dachte mir aus, was diese Lederjacke schon alles erlebt haben musste und wo dieser Jeans-Po schon überall gesessen hatte. Natürlich war das Vorleben dieser Kleider immer viel spannender als mein eigenes.

Nun bin ich aber nicht mehr so auf dem Laufenden, welche von den damaligen Shops überhaupt noch existieren. Und damit ich nicht alle abklappern muss, besorge ich mir lieber das
«Zürcher Secondhand» von Aline Ozkan. Darin findet man Portraits von 22 Zürcher Secondhand- Shops mit Foto, Angebot, Grösse, Wegbeschreibung, Öffnungszeiten, Website und Tipps. So einzigartig die Klamotten in solchen Secondhand-Shops sind, so verschiedenen sind die Buch-Covers aus altem Baumwollstoff.

Für CHF 14.80 direkt zu bestellen bei www.brockiführer.ch

Mittwoch, 23. Januar 2008

Gibt es weibliche Hugh Hefners?


Marianne Weissberger weiss es aus eigener Erfahrung: Altes Weiblein, junges Männlein funktioniert einfach nicht. Wieso, beschreibt sie im "Magazin".






Bevor ich meinen Mann kennenlernte, war ich länger Single. Und sah mich eigentlich schon, wie ich mit ein paar Katzen meine alten Tage damit verbringen würde, jüngere Männer anzubeten. Keine Ahnung, woher dieses Bild kam, aber ich hatte noch nie einen Vaterkomplex, ältere/reifere Männer haben mich noch nie interessiert.

Jüngere Männer hingegen schon. Das hängt vielleicht mit meiner eigenen Naivität zusammen. Oft merkte ich ja auch nicht, dass ein Mann um einiges jünger war als ich. Es genügte, wenn er James Joyce zitieren konnte und anständige Tischmanieren hatte, schon dachte ich, der müsse mindestens meinen Jahrgang haben. Und junge, leuchtende, neugierige Augen sind ja auch sexy, nicht?

Das meinte auch Marianne Weissberger, als sie sich mit einem jüngeren Mann zusammentat. Was anfangs unkonventionell und sexy wirkte, wurde bald langweilig und nervig. Sie kam zum Schluss, dass Liebschaften zwischen alt und jung nur funktionieren, wenn er alt und sie jung ist - und nie umgekehrt!

Aber lest selber, es lohnt sich! Junge, geh bald wieder

Montag, 21. Januar 2008

Neu: Markplatz auf rabenmutter.ch


Neu bieten wir auch einen einfachen Marktplatz an, wo du alles mögliche suchen, verschenken, verkaufen oder tauschen kannst. Von der Ferienwohnung über neue Schuhe bis hin zu Baby-Zubehör. Zum Marktplatz.

Samstag, 19. Januar 2008

Divas und Strombergers


Wir haben uns alle schon mal gefragt, ob unsere Kinder zu verwöhnt sind. Dies nicht nur an Weihnachten und Geburtstagen, wenn sie sowieso ab der Geschenkeflut total überfordert sind. Auch im Alltag erscheinen mir unsere Kinder zickig, wenn’s um’s Essen, Saugoofen, wenn’s um den sprachlichen Umgang geht und unmöglich, wenn wir es wagen, etwas von ihnen zu verlangen.

(Erstmals online Oktober 2007)

Abgesehen vom Trotzalter-Phänomen frage ich mich in letzter Zeit des öfteren, wieso die erste Antwort, die mir mein dreieinhalbjähriger entgegenschmettert immer „NEIN“ ist. Egal, ob ich ihn frage, ob er Hunger hat, wir jetzt gehen müssen oder er ein bestimmtes T-Shirt anziehen soll. Ich kneife mittlerweile ja schon die Pobacken zusammen, wen ich das Wort an ihn richte, weil ich das unweigerliche „NEIN“ erwarte. Die seltenen Male, bei denen meine Forderung/Frage mit einem klaren „JA“ beantwortet wird, bin ich schon derart überrascht, dass ich ihn am liebsten jedes Mal belohnen würde.

Und ich glaube genau dort liegt das Problem. Das Magazin titelte vor ein paar Wochen „Du sollst dein Kind nicht loben“. Es ging in dem Artikel u.a. darum, dass man seine Kinder nicht unnötig loben soll, wenn sie etwas tun, was eigentlich von ihnen verlangt werden könne. Tisch decken mit 13 Jahren, Treppen steigen mit 5 etc. Dinge, die ihrem Alter und ihrer Intelligenz entsprechen, sollen sie einfach tun und man braucht deswegen nicht jedes Mal vor Freude einen Rückwärts-Salto zu machen. Denn, wenn sie was tun, was wirklich lobenswert ist, müssen wir für das Lob eine Steigerungsform finden. Was immer in Geschenken ausartet. Was verwöhnte Kinder hervorbringt. Und die wollen wir ja eben nicht. Alles klar?

Uns ist auch klar, dass das Verwöhnen manchmal einfach einfacher ist. Und dies nicht nur, um den Tobsuchtsanfall an der Migros-Kasse zu umgehen, also gibt es halt doch noch Smarties. Vielmehr ist es die mangelnde Zeit, die uns manchmal „zwingt“, unsere Kinder zu verwöhnen. Und zwar nämlich dann, wenn wir dringend in die Krippe müssen, weil Mami danach arbeiten geht. Dann bleibt einfach keine Zeit, den Kleinen zu erlauben, die Schuhe selber anzuziehen, die Jacke selber auszusuchen und die Spielsachen selber zu versorgen. Klar, ich könnte früher aufstehen. Mach’ ich aber nicht. Und deshalb „helfe“ ich dem Kleinen, seine Sachen anzuziehen und verwöhne/verziehe in so nach den besten anti-pädagogischen Prinzipien!

Oder er mag nicht, was zum Abendessen auf den Tisch kommt. Die ersten zweimal finde ich schon, er soll dasselbe essen wie wir. Beim dritten Mal werde ich aber schon beim Kochen nervös und nehme mir ein Alternativ-Menu vor, falls er heute abend wieder nicht mag, was ihm vorgesetzt wird. Und auch das ist falsch! Zonk!

Also, ihr wisst, was ihr zu tun habt, denn Weihnachten steht vor der Tür:
1. Keine Geschenke (die kriegen sie nämlich schon von Grosseltern, Göttipersonen und anderen Bekannten)

2. Ein einziges Menu (und wenn es ihnen nicht passt, gehen sie ohne Z’nacht ins Bett)

3. v.a. auf keinen Fall loben, wenn sie alle Weihnachtslieder mitgesungen haben. Schliesslich lernen sie die in der Krippe/Schule/Spielgruppe! Oder so ähnlich....

Frohe Festtage!

Der Artikel aus dem Magazin.


Donnerstag, 17. Januar 2008

Rundschau: Kinder und Karriere





Ihr dachtet, das Thema ist veraltet und langweilig? Die Sendung war's, die Forums-Beiträge sind es nicht...


Die Sendung zeigte gestern zwei gut ausgebildete Mütter, die beide 80% arbeiten. Demzufolge geben sie ihre Kinder in "Fremdbetreuung" (Schon der Begriff ist falsch. Für die Kinder sind ihre Betreuer ja nicht fremd.) Also alles nichts Neues und schon gar nichts Spannendes.

Spannend und teilweise schockierend fand ich heute jedoch die Reaktionen im Forum der Runschau.

Das Schweizer Volk ist so erzkonservativ, dass mir die Haare zu Berge stehen. Und noch spricht keiner von den "echten" Rabenmüttern. Die, die sich auch für anderes als "nur" ihre Kinder interessieren, unabhängig davon, ob sie arbeiten oder nicht...

Dienstag, 15. Januar 2008

Das Haupthaar



Probleme mit deinem Haupthaar? Keine Angst, du bist nicht allein! Von zu teuren Produkten über besch... Frisuren: die Erlebnisse eines gebrannten Kindes.


Ich würde euch gerne sagen können, dass ich DAS Haarprodukt entdeckt habe, ein Produkt für alles und für jeden. Leider bin ich genau so ahnungslos wie ihr alle. Ich habe vieles ausprobiert und oftmals gedacht, ich habs gefunden, aber irgendwie ist nichts von Dauer, jedes Produkt hat irgendwann ausgedient. Meine Coiffeuse sagt zwar, es wäre gut für das Haar, wenn man nicht immer dasselbe Shampoo benutzen würde, versucht mir aber immer wieder das gleiche teure Produkt aufzuschwatzen. In dem super coolen und durchgestylten Salon fühle ich mich schon ein wenig eingeschüchtert, und lasse mich auch oft zum Kauf eines Produktes überreden ja, ich schäme mich dann auch förmlich, wenn ich gestehen muss, dass popliges Panthene so ziemlich das höchste der Gefühle bei uns zu hause ist. Für diese Äusserung ernte ich dann auch immer so ein angewidertes Lächeln, und ein „aha panthene, findsch das würkli guet???“ (Ja, verdammt es wäscht sauber, riecht gut und laut Packung ist es gut für die Haare, also was wollt ihr von mir?!)

Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein vierzig-fränkiges Fläschchen Wundershampoo wirklich so viel besser sein soll, oder doch?

Ich habe schon ein kleines Vermögen liegen lassen für Wachs und andere Pampe, um die Frisur zu bändigen, als ich noch kurze Haare hatte, aber gleich viel für ein Shampoo zu bezahlen widerstrebt mir einfach. Die Tatsache, dass ich damit nur schnell die Haare wasche und dann alles wieder abspüle, einfach den Abfluss hinunter mit dem sündhaft teuren Zeugs, dass ist für mich wie Geld zum Fenster raus werfen.

Mit Logik hat das nichts zu tun, denn genau dasselbe mache ich ja mit dem Wachs, nur klebt dieses wenigstens einen ganzen Tag an meinem Kopf, also hat es einen zeitlich längeren Einsatz geleistet und somit ist der Preis vertretbarer.

Ich merke ja selbst, wie verblödet meine Rechnung ist, und verstehe auch, warum meine Haarpracht alles andere als prachtvoll ist. Billigpflegeprodukte und dann noch das ausgelaugte Haar mit Spray und Modelliermasse jeglicher Art zu zukleistern, nachdem ich mangels Zeit viel zu heiss und viel zu nah herumgeföhnt hab, das kann ja nicht gut gehen.

Die richtige Pflege ist sicherlich sehr wichtig, und falls ihr gute Tipps habt lasst es uns wissen. Nichts ist glaubhafter als die eigenen Erfahrungen von euch und euren Haaren.

Die Frisur

Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, wie man sich entstellen kann!

Wie oft hatte ich schon einen Haar(ver)schnitt verpasst bekommen, wo mir nichts anderes übrig blieb als dankend „oh ja isch würkli supper worde“ zu sagen und dann nichts wie raus und irgendwo in einer dunklen Ecke heulen zu gehen. Das Lächerliche daran ist, dass ich schon ziemlich bald sehe, wenn ein Schnitt sich unvorteilhaft entwickelt, aber dank meiner Feigheit (oder Höflichkeit?) sag ich nichts. Ich hoffe einfach weiterhin, dass sich doch noch alles zum Guten wendet. Ich habe schon unterwürfig danke gesagt, als ich bei einem Billig-Coiffeur nur mal schnell die Spitzen schneiden lassen wollte und dann mit einem Pagenschnitt, der rechts etwa 6 cm kürzer war als links, das Geschäft verliess.

Gott-sei-dank habe ich jemanden gefunden, der sich seit bald 10 Jahren keinen gröberen „Verschnitt“ geleistet hat und immer gute Ideen bringt, wenn es mal wieder heisst: Zeit für was Neues!

Ein guter Coiffeur ist so ziemlich das Wertvollste, was eine Frau besitzen kann.

Kurz oder lang ?

Tja, ich bin der Kurzhaartyp, will aber immer wieder die Haare wachsen lassen, weil ich denke, es sei so weiblich und lieblich. Bis ich merke, dass es auch einfach langweilig und lampig sein kann. Mir stehen Hochsteckfrisuren, aber mal ehrlich, wie oft steckt man seine Haare hoch?

Ich bin dafür auch viel zu faul und nach nur fünf Minuten in der Luft herumfuchteln fallen meine Arme fast ab.

Stecke ich aber die Haare schnell lieb- und gedankenlos hoch, um mein Gesicht zu waschen, dann plötzlich sieht es nach was aus! Natürlich muss ich den Kopf genau dann noch durch einen engen Rollkragenpulli zwängen und somit wären wir wieder am Anfang.

Es heisst, wenn du merkst, dass du die Haare nur noch zusammengenommen trägst, z.B als Pferdeschwanz, dann solltest du sie abschneiden. Ja, ich sehe die Logik dahinter, aber es gibt einfach nichts, was so einfach und praktisch ist wie ein Pferdeschwanz, besonders wenn das Haar schon ein wenig dreckig ist, da können die super pflegeleichten Kurzhaarschnitte einpacken. Die Frage ist einfach, willst du nur praktisch daher kommen oder gibt es da noch mehr. Ich muss auch aufpassen, dass ich nicht zum „Langhaar-Mameli“ mutiere, daher mache ich entweder wieder was mit der langen Mähne, oder ich lass mir was Kürzeres schneiden.

Kurze Haare, was spricht dafür: sie trocknen schneller, weniger bis gar keine Knöpfe zum ausbürsten, nichts, das noch in die dreckige Windel hängt beim wickeln etc etc.

Oh ja, da wäre noch das mit dem Sex. Es mag ja verführerisch aussehen – im Film - wenn die wilde Sexbestie von Frau ihre Haarpracht hin und her schwingt, aber in Wirklichkeit bleibt das Haar überall im Gesicht kleben, und beim Küssen ersticken beide fast daran. Natürlich könnte man auch hier den praktischen Pferdeschwanz tragen.

Was man nicht vergessen darf ist: Ein Kurzhaarschnitt braucht meistens mehr Zeit zum Stylen und sieht am Morgen katastrophal aus. Kostentechnisch gesehen ist auch ein grösserer Einsatz erforderlich, da man ja immer wieder Nachschneiden muss, damit die Frisur auch was hergibt.

Die richtige Pflege ist bei langen Haaren der Kostenpunkt, aber, nachdem ich es eben nicht richtig gemacht habe, lohnt es sich, wahrscheinlich doch dieses Geld zu investieren

Fazit

Probieren, probieren, probieren...

Es ist ja so, dass das Beste immer noch wäre, wenn man je nach Laune die Haare mal lang und dann mal kurz tragen könnte, aber da dies nicht wirklich möglich ist, (sollte aber, wie das Beamen von einem Ort zum anderen, dringend erfunden werden) müsst ihr euch einfach entscheiden. Ein gelungener Haarschnitt ist fast orgasmisch! Ein misslungener ist hingegen total beschissen.

Ein wenig Gewissheit im Vorfeld lässt sich durch so genannte „Gesichtstypanalyse“ machen. Bei
www.hairfinder.com könnt ihr ein Programm herunterladen und dann mit einem Photo von euch virtuelle Frisuren und Farben ausprobieren.

Alles ist möglich, scheut euch nicht vor Veränderung! Eine neue Farbe kann schon sehr viel verändern, und vielleicht wollt ihr sogar mal eine Haarverlängerung ausprobieren. Ich hab fast alles mit meinen Haaren gemacht, ausser eine Glatze rasieren lassen. Ich lerne mich jedes Mal von einer neuen Seite kennen, manchmal hätte ich zwar darauf verzichten können, aber es macht trotzdem immer wieder Spass.

Ich wünsche euch viel Glück und gutes Gelingen!


Schickt uns eure Tipps in Sachen Schnitte, Coiffeur und Produkte. Damit keine Pferdeschwänze mehr die Schweiz verschandeln!


Montag, 14. Januar 2008

Remo Largo im Interview


Wer kennt ihn nicht, den Autor der "Babyjahre", der unsere Zweifel beseitigte, wenn wir dachten, unsere Kinder seien unter- oder überentwickelt, hätten ein Sprachdefizit oder müssten doch endlich die Klötze aufeinander schichten können. Er gab diese Woche dem "Magazin" ein Interview darüber, was an unseren Schulen falsch läuft. Lesenswert!

Lest hier den Artikel "Der gute Schüler ist heute ein Mädchen".

Zusammengefasst nervt er sich darüber, dass Jungs in der Schule benachteiligt werden, viele Lehrer ihren pädagogischen Auftrag vernachlässigen und nur Fachwissen vermitteln und er lobt Krippen, die Kindern soziale Kompetenzen beibringen, anstatt Kinderabstellplatz zu sein.

Viel Spass beim Lesen. Eure Meinung zum Artikel interessiert uns sehr!

(Bild: Yoki van de Cream für das Magazin)

Freitag, 11. Januar 2008

Sex im 2008: Häsli hüpf!

Eine nicht repräsentative Umfrage wirft Fragen auf: Kann es sein, dass Männer sich heutzutage mehr an Rocco Siffredi als an Rhett Butler orientieren? Will sagen, dass sie glauben, möglichst lange zu müssen und am besten in der Art eines Kaninchens?

Einige unter uns sind noch immer noch auf der Suche nach Mr. Right und begegnen immer öfter Mister-Schlimmer-Geht’s-Nimmer. Wenn der neue Lover nicht eine zweite Mami sucht, dann reitet er auf der Esotherik-Welle oder hat irgendwo gelesen, dass Männer, die Schnulzen mögen, sexy sind. Falls du ein Mann bist, lass dir gesagt sein: NEIN, Männer, die „You’ve got mail“ und „Titanic“ toll finden, sind NICHT SEXY!

Häschen hüpf...
Sie haben also alle ihre Macken, jedem das seine. Was aber bei allen ähnlich ist, ist der Sex. Jeder neue Bettgefährte meint doch, er müsse im Bett besonders lange zugange sein. Und damit meine ich nicht etwa die Vorlaufzeit und das Kuscheln danach. Wir reden hier vom Akt selber. Der Haken dabei: all diese Männer führen sich auf wie Laien bei einem Porno-Casting. Nichts mit leidenschaftlich, langsam und heiss. Mehr im Stil von hoppeldihoppel, als wollte sich Bambis Freund Klopfer vermehren. Zwischendurch mag das ja ganz sexy sein, aber zwanzig Minuten Karnickel-Sex ist wirklich nur Roccos Auftrag.

Weitere Handycaps, die dem Sexualleben der heutigen Single-Frauen keine Höhenflüge bescheren: Dirty Talk. Was bitte, soll scharf daran sein, wenn mir ein Mann in unserer ersten Nacht „Das magst du Baby, wie? Sag mir das du das magst, du... (hier selber einfügen.) Es ist doch so: ICH weiss, was ich mag, da brauche ich niemandem, der mir das sagt. Er sollte doch lieber schauen, dass er auch MACHT, was ich mag. Ganz zu schweigen von schlimmeren Ausdrücken, die andeuten, ich sei vom horizontalen Gewerbe. Diese sind im Bett so deplaziert wie Esotherik-Lektüre auf seinem Nachttisch und Duftkerzen in seinem Badezimmer. Und oft ist das sogar ein- und derselbe Mann!

Die schlimmsten sind jedoch immer noch die, die dich nach Hause einladen und dann nicht mal ein Kondom zur Hand haben. Und dann auch noch überrascht sind, wenn du dich blitzartig verabschiedest. Jungs, wir machen ja sonst schon alles, das Besorgen von Parisern könntet ihr nun wirklich übernehmen!

Auf diesem Weg wünsche ich allen Single-Frauen viel Erfolg für das Jahr 2008, dass ihr einen findet, der im Bett wenig spricht, Echte-Kerle-Filme schaut und vor allem nicht hoppelt!

In diesem Zusammenhang möchte ich euch die Studie „Sexstyles 2010“, die im Auftrag des Erotikkonzerns Beate Uhse durchgeführt wurde nicht vorenthalten. Der Sozialforscher besagt darin, „Inszenierung und Individualisierung werden zu wichtigen Komponenten des Liebeslebens. Selbstbewusste Frauen und die Generation 50plus formulieren auch in punkto Sex ihre eigenen Ansprüche“. Na dann, sagt, was ihr wollt!

(Bild: zweitakte.de)

Meine Minderwertigkeitskomplexe



Ich bin 30 Jahre alt, habe zwei kleine Kinder und bin Hausfrau. Ich hatte auch mal andere Pläne, und die beinhalteten eigentlich nie Kinder kriegen. Als es aber mit 24 Jahren hiess, Überraschung, du bist schwanger, nahm ich die Herausforderung an. Ich bereue nichts, aber denke oft, ich hätte vieles, was meine Ausbildung und beruflichen Werdegang angeht, anders machen sollen.


Ich konnte es mir erlauben einem kreativen Beruf nachzugehen – Modedesign – weil ich aus gutem Hause komme. Das muss nicht immer so sein, aber seien wir doch ehrlich, hätte ich wirklich über’s Geld nachdenken müssen, dann hätte ich eventuell eine andere Wahl getroffen, eine vernünftigere. Na ja, damals war ich auch in einem Alter, wo es noch so viele offene Türen gab, und man konnte ja immer noch hier und da jobben, um Geld zu verdienen.

Locker oder Versager?
Ist man irgendwann einfach zu alt, um so weiter zu machen? Ich meine, wann schwappt der scheinbar lässig lockere Lebensstil ins bedauerliche Versagerdasein um? Klar verändert es vieles wenn Kinder kommen und man plötzlich nicht mehr nur für sich verantwortlich ist, aber ist da irgendwo zwischen 20 und 30 eine Grenze die nicht überschritten werden sollte, Kinder hin oder her?

Ab 30 sollte die Karriere begonnen haben, den jetzt gilt’s ernst. So zumindest scheint das unausgesprochene Dogma zu lauten. Macht auch Sinn, den ab diesem Alter fangen die meisten an eine „ernsthafte“ Beziehung einzugehen und sich mit dem Gedanken einer Familie auseinander zu setzen. Und um dies realisieren zu können braucht es berufliche und somit finanzielle Sicherheit.

Ich bin eine Frau und darf mir ein gewisses Mass an Erfolglosigkeit noch viel eher erlauben als ein Mann. Wäre ich dazu besonders schön, müsste ich eventuell noch weniger bieten können. Natürlich, der Idealfall wäre gut: ausgebildet, schön, intelligent und beruflich erfolgreich. Vorzugsweise alles noch vor 35, denn eine Familie sollte auch noch irgendwo auf die Schnelle gemacht werden. Und dann Zack, weiter im Programm!

Brave new woman
Ehrlich gesagt, wäre ich gerne so eine Frau, denk ich zumindest.
Ich hab nicht sehr vorausschauend gehandelt und wäre im Trennungsfall finanziell ziemlich am Arsch, um es mal ganz klar zu sagen. Ich traue meinem Mann vollkommen (obwohl man das als emanzipierte Frau nie und nimmer tun sollte). Das bedeutet aber noch lange nicht, das ich glaube wir würden immer und ewig ineinander verliebt sein und zusammen bleiben, bis das der Tod uns scheidet. Ich wünsche es mir zwar so, aber das Leben ist noch lang und die Menschen sind wechselmütig, also weiss man nie was noch kommt.

Es reicht irgendwie nicht, Mutter und Hausfrau zu sein, mir nicht und der Gesellschaft schon gar nicht. Es fragt sich nur, in wie fern beeinflusst das eine das andere? Wäre ich zufriedener, wenn dieses überdimensionale Bild der Multitasking-Alles-Könnerin der modernen Frau nicht wäre? Sind es die Erwartungen von anderen oder die eigenen, die den Minderwertigkeitskomplex am Leben erhalten?
Ist Hausfrau sein schon immer ein Zustand der dauerhaften, unterschwelligen Unzufriedenheit gewesen?

Sicherlich ist das ganze auch eine Frage des Charakters, und da ich mir gewohnt war, unabhängig zu sein, ist die Abhängigkeit beängstigend. Ich schäme mich jetzt schon für meine Schwächen, und befürchte es wird nur noch schlimmer werden, denn irgendwann brauchen mich auch die Kinder nicht mehr im gleichen Ausmass, und dann nur noch Huusfuutz sein? NEIN DANKE!

Beste Aussichten
Ich habe mich also für eine Weiterbildung entschieden. Den ultimativen Zukunftsplan hab ich auch heute nicht, und die grosse Karriere werde ich wohl auch nicht mehr starten, aber etwas „vernünftiges“ abzuschliessen ist sicherlich nicht schlecht.
Mein Ziel? Ich will wissen, dass ich auch solo überleben könnte, und zwar nicht nur als alternde „Servierdüse“. Ich will mein schlafendes Hirn wieder einschalten und etwas haben, das nur mir gehört, meinen eigenen Alltag, mit meinen ganz eigenen Erfolgserlebnissen.

Meinen Töchtern werde ich es einbläuen, dass sie immer zuerst eine solide Grundlage schaffen sollten, und sich erst dann das Ausschweifen erlauben können, nicht umgekehrt. Ratschläge erteilen war schon immer meine Stärke, aber sie selbst zu befolgen leider nicht.

Ein weiterer Rat von mir? Infos über Weiterbildung und Wiedereinstieg:
http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/wiedereinstieg-info.html

Ein König lässt sich nicht stressen


Über ein Kleinkind, dass sich gerne verkleidet und sich als Superheld eben nicht beeilen muss... Und ein paar Tipps, wie man trödelnden Kids Beine macht.




Bald ist Fasnacht. Nicht, dass uns das gross berührt, unser Sohn geht noch nicht in den Kindergarten, wird also noch nicht genötigt, alles mitzumachen. Aber wenn er wüsste, dass es so was wie organisiertes Verkleiden gibt, hätten wir natürlich keine Wahl mehr. Denn der Kleine ist im Superman-Spiderman-Piraten-Königs-Alter, will heissen, jeden Tag verwandelt er sich einen in einen neuen Superhelden.

Heute morgen war wiedermal der König angesagt. Gummistiefel, ein Cape, dass ich ihm aus einem Kissenüberzug und Schnürsenkeln gebastelt habe und eine Papier-Krone, ebenfalls selber gebastelt. Er sieht toll aus und rennt dann durch die ganze Wohnung und ahmt Geräusche nach, die ein König seiner Meinung nach machen müsste. In unseren Ohren klingen sie mehr nach Babylöwen-Gebrüll, aber wie auch immer.

Das Verkleiden an sich wäre natürlich auch kein Problem. Wenn man davon absieht, dass seine Füsse grässlich müffeln, nachdem er sie eine Stunde lang ohne Socken in seine Gummistiefel gezwängt hat. Ist ja alles soooo süss!

Jetzt kommt das ABER
Ausser, man hat es eilig und möchte a) in die Krippe b) zum Einkaufen oder c) sonst an einen Termin, den man doch gerne eingehalten hätte (wenn man ihn schon mal nicht vergessen hat). Aber genau dann ist sein Spiel natürlich am schönsten. Seine Antwort auf mein „Komm jetzt, wir ziehen uns an und gehen“ lautet entsprechend systematisch „Nei wart schnäll, ich bin doch dä König!“. Und ein König lässt sich bekanntlich nicht stressen.

Natürlich beschränkt sich das Trödeln nicht nur auf die Momente, in denen er verkleidet ist. Kinder trödeln immer. Und immer dann, wenn man es am eiligsten hat. Oder anders gesagt: Unsere Kinder leben „Murphy’s Law“.

Tipps, wie man am besten mit der Trödelei umgeht bzw. diese abschafft gab vor kurzer Zeit das Magazin „Wir Eltern“. Wir wollen euch diese nicht vorenthalten, auch wenn sie nicht immer praktikabel sind:


Tipps gegen Trödel-Stress » Morgens sind Kinder besonders schlafmützig. Also: genügend Vorlaufzeit einplanen. Günstig ist es, selbst schon fertig zu sein, bevor die Kinder geweckt werden. Gerangel an Waschbecken und Spiegel entfällt dann. » Frühstücksbuffets sind eine feine Sache: im Urlaub oder am Wochenende. Die Qual der Wahl bei Tisch zieht aber die Mahlzeit in die Länge. Ein kleineres Angebot tuts auch. » Terminkalender abspecken. Muss das wirklich alles sein? Prioritätenliste erstellen. » Teamarbeit: Müssen alle zeitgleich aus dem Haus, packen auch alle mit an. Den Tisch decken können auch schon die Kleinen. * Terminplan sichtbar aufhängen. Uhren hinstellen, Wecker stellen.


So, und jetzt muss ich los, meinen Sohn von der Krippe abholen, der hoffentlich nicht wieder als Prinzessin verkleidet ist. Dieses Kleid auszuziehen dauert immer eine Ewigkeit!

Marktplatz

Du willst etwas verschenken, verkaufen oder tauschen? Oder suchst du eine Handtasche, Ferienwohnung oder eine Wahrsagerin? Das kannst du jetzt auch auf rabenmutter.ch!

Trage deinen Text als Kommentar ein und hinterlasse deine E-Mail oder Tel-Nr.

Viel Erfolg!

Dienstag, 1. Januar 2008

Höhepunkt High Heels

High heels sind nicht nur ungesund, sie haben auch durchaus positive Eigenschaften.

Eine Urologin (dachte immer, für unseren Höhepunkt wäre wenn schon der Gynäkologe zuständig) der Universität Verona stellte fest, dass Stilettos die Beckenbodenmuskulatur stärken und so die Orgasmusfähigkeit von uns Fashion-Victims erhöhe. So fühlen wir uns sexy und trainieren ganz nebenbei die richtigen Muskeln für einen bessers Sex-Leben. Wer sagt denn, das Leben als Frau sei nicht schön?

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